Lauf zur Grubenlampe

Was für ein Tag!

Am 18. September fand der 3. Lauf zur Grubenlampe in der Neuen Landschaft Ronneburg statt.

Und wir waren dabei. Mit großer Sorge, was das Wetter betraf und großem Respekt vor der Strecke, haben wir uns in Ronneburg getroffen.  Das Wetter hatte ein Einsehen und stellte sämtliche Unannehmlichkeiten in Form von Regen ab. Temperaturen um die 13 Grad, fast kein Wind. Ideal.

Anmelden, Aufwärmen, Aufstellen, Start.

Nachdem sich die ca. 170 Läufer und Läuferinnen auf den ersten 500-1000 Metern sortiert hatten und jeder seinen Rhythmus gefunden hatte, ging es ans Genießen und Kämpfen. Die sehr anspruchsvolle Strecke hatte von allem etwas. Nachdem ein etwas leichterer Anstieg bewältigt war, ging es an die erste große Herausforderung. Ach übrigens, da war der Schnellste schon lange oben an der Grubenlampe. Ein Feuerwerk kündete davon. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, das der Schnellste Sebastian Seyfarth aus unserem Verein war. Glückwunsch. Die unendlich lange und steile Rampe hinauf zur Grubenlampe lag vor uns. Als diese Aufgabe bewältigt war, konnte man schon mal einen Blick ins Gelände wagen. Es ist immer wieder beeindruckend von dort oben ins Umland zu schauen. Kurz gestärkt und durchgeatmet, mussten wir uns wieder auf die Strecke konzentrieren. Einmal um den Berg herum und dann steil hinab, mal rechts, mal links, mal gerade aus in Richtung Gessental. Eine Gefällestrecke erforderte alle Aufmerksamkeit. Der Start-Zielbereich kommt in Sicht und ist doch unendlich weit. Noch ein Stück ins Tal und dann kam sie. Die  ``Treppe``. Mehrfach bei Trainingsläufen in Angriff genommen, hat sie nicht an Schrecken verloren. 182 Stufen wollen erklommen werden. Kurz geschüttelt und los geht’s.

Nur nicht stehen bleiben. Weiter,weiter. Der Applaus einiger Gäste, gegenseitige Motivation und eiserner Wille lassen uns auch dieses Hindernis bewältigen. Und der Fotograf sollte doch oben nur schöne Bilder bekommen. Das Ziel nicht mehr weit, ging es weiter über die Drachenschwanzbrücke, was immer wieder ein Erlebnis ist, auf die Zielgerade. Laute Anfeuerungsrufe von Publikum,

Helfern, Familie, Freunde, bereits eingetroffenen Finishern  halfen uns auf den letzten Metern. Ach ja, ein Strohballen kann nach dieser Runde unüberwindbar erscheinen.

Aber egal, noch drübergehüpft, feiern lassen, Ziel überqueren, glücklich sein. Ach ja, wer wollte konnte die Strecke auch zweimal laufen. Da war man dann zweimal glücklich. Das haben einige von uns auch gemacht. Danach konnte sich ausgiebig gestärkt werden, Erinnerungsfotos geschossen, Erfahrungen ausgetauscht und bereits Pläne für das nächste Jahr geschmiedet werden.

Ein riesiger Dank geht an die Organisatoren und die vielen Helfer, Streckenposten und Fahrradbegleiter, Physiotherapeuten und Fotografen die diesen Lauf mit viel Engagement auf die Beine gestellt haben und zu einem ganz tollen Event gemacht haben.

Vielen Dank auch an Frau Matthes, die uns mit Kreativität, und Frau Wilde von der Firma DynaLabel aus Rückersdorf, die uns mit ihrem technischem Know-how,

zu einem starken Auftritt verholfen haben. Schade das wir unsere Shirts nur bedingt zur Geltung bringen konnten. Es war dann doch etwas frisch. Und damit sich dieser Spaß im Kleinen noch öfters wiederholt, treffen wir uns jeden Mittwoch zum Training und bereiten uns auf solche Ereignisse vor.

Was für ein schöner Tag.

In diesem Sinne

SPORT FREI